Satzung

Satzung der „Nachbarschaft (Unterdorf) Darup“

Beschlossen auf der Generalversammlung am 22.02.2019.

§ 1 (Name und Sitz)

Der Verein führt den Namen "Nachbarschaft (Unterdorf) Darup“.

Für den Fall der Eintragung in Vereinsregister wird der Zusatz "e.V." angehängt.

Der Sitz des Vereins ist Nottuln-Darup.

 

§ 2 (Geschäftsjahr)

Geschäftsjahr ist das Kalenderjahr.

 

§ 3 (Zweck des Vereins)

Der Verein verfolgt ausschließlich und unmittelbar - gemeinnützige und mildtätige - Zwecke

Der Satzungszweck wird verwirklicht insbesondere durch:

  1. Die Pflege der nachbarschaftlichen Zusammengehörigkeit durch gesellige Zusammenkünfte aller Nachbarn zu von der Mitgliederversammlung oder vom Vorstand festgelegten Terminen. Hierzu zählen u. a. die jährlich wiederkehrenden Veranstaltungen wie z.B. Sommerfest und Martinsumzug.
  2. Die Auszahlung eines Sterbegeldes von derzeit 150 €. Es ist vom 1. Vorsitzenden, dem Vertreter oder des zuständigen (Bezirks-)Ansprechpartners der Familie des Verstorbenen kurzfristig nach der Beerdigung zu überreichen und dabei das Beileid der Nachbarschaft auszusprechen. Von jeder Familie wird pro Jahr ein Solidarbeitrag in Höhe von 7,00 € per SEPA-Lastschriftmandat zu Beginn des Kalenderjahres eingezogen, Familien die bis zum 31.12.2016 ordentliches Mitglied der Nachbarschaft waren, können diesen auch weiterhin in bar, jedoch in einem Betrag ebenfalls zu Beginn des Kalenderjahres durch ihren (Bezirks-)Ansprechpartner kassieren lassen.  Die Höhe des Sterbegeldes und des      Solidarbeitrages können nur zusammenhängend von der Mitgliederversammlung festgesetzt oder geändert werden.
  3. Reicht der jährliche Solidarbeitrag zur Auszahlung der Sterbegelder nicht aus, ist der Vorstand berechtigt den Solidarbeitrag für das jeweilige Kalenderjahr der Sterbefällen anzupassen. Der zur Deckung fehlende Beitrag wird Ende des Jahres durch erneute SEPA-Lastschrift eingezogen.
  4. Überreichung von persönlichen Geburtstagsglückwünschen zum 75. Geburtstag und darauf   folgend alle fünf Jahre zum 80., 85., 90. ff.  .
  5. Der nicht zur Auszahlung kommende überschüssige Betrag wird vom Kassenwart verwaltet.
  6. Der Kassenbestand kann nach Vorschlag der Mitgliederversammlung oder des Vorstandes verwandt werden. Der Verwendungszweck muss gemeinnütziger Natur sein.

§ 4 (Selbstlose Tätigkeit)

Der Verein ist selbstlos tätig; er verfolgt nicht in erster Linie eigenwirtschaftliche Zwecke.

§ 5 (Mittelverwendung)

Mittel des Vereins dürfen nur für die satzungsmäßigen Zwecke verwendet werden.

 

§ 6 (Verbot von Begünstigungen)

Es darf keine Person durch Ausgaben, die dem Zweck der Körperschaft fremd sind, oder durch unverhältnismäßig hohe Vergütungen begünstigt werden.

 

§ 7 (Erwerb der Mitgliedschaft)

Vereinsmitglieder können nur natürliche Personen werden.

Die Mitgliedschaft erstreckt sich auf alle in einem Haushalt wohnenden Familienmitglieder.  Elternpaare, die mit ihren verheirateten Kindern keinen gemeinsamen Haushalt im gleichen Hause haben, gelten auf jeden Fall als zwei Nachbarn. Im umgekehrten Fall bleibt es der „Großfamilie“ freigestellt, als zwei Mitglieder beizutreten. Eheähnliche Gemeinschaften sind Familien gleichgestellt, sofern sie an der gleichen Adresse gemeldet sind. Im Zweifelsfall ist der Beweis durch einen Auszug aus dem Melderegister zu führen. Wohngemeinschaften aus nicht miteinander verwandten Personen zählen nicht als ein Mitglied.

Der Aufnahmeantrag ist schriftlich zu stellen.

Über den Aufnahmeantrag entscheidet der Vorstand, diesem ist in erster Linie zuzustimmen.

 

§ 8 (Beendigung der Mitgliedschaft)

Die Mitgliedschaft endet durch Austritt, Ausschluss oder Tod.

Der Austritt erfolgt durch schriftliche Erklärung gegenüber einem vertretungsberechtigten Vorstandsmitglied. Die schriftliche Austrittserklärung muss mit einer Frist von einem Monat jeweils zum Ende des Geschäftsjahres gegenüber dem Vorstand erklärt werden.

Ein Ausschluss kann nur aus wichtigem Grund erfolgen. Wichtige Gründe sind insbesondere ein die Vereinsziele schädigendes Verhalten, die Verletzung satzungsmäßiger Pflichten oder Beitragsrückstände von mindestens einem Jahr. Über den Ausschluss entscheidet der Vorstand. Gegen den Ausschluss steht dem Mitglied die Berufung an die Mitgliederversammlung zu, die schriftlich binnen eines Monats an den Vorstand zu richten ist. Die Mitgliederversammlung entscheidet im Rahmen des Vereins endgültig. Dem Mitglied bleibt die Überprüfung der Maßnahme durch Anrufung der ordentlichen Gerichte vorbehalten. Die Anrufung eines ordentlichen Gerichts hat aufschiebende Wirkung bis zur Rechtskraft der gerichtlichen Entscheidung.

 

§ 9 (Beiträge)

Von den Mitgliedern werden Beiträge erhoben. Die Höhe der Beiträge und deren Fälligkeit bestimmt die Mitgliederversammlung.

 

§ 10 (Organe des Vereins)

Organe des Vereins sind

die Mitgliederversammlung ,

der Vorstand lt. §26 BGB

und

die (Bezirks-)Ansprechpartner

 

§ 11 (Mitgliederversammlung)

Die Mitgliederversammlung ist das oberste Vereinsorgan. Zu ihren Aufgaben gehören insbesondere die Wahl und Abwahl des Vorstands, Entlastung des Vorstands, Entgegennahme der Berichte des Vorstandes, Wahl der Kassenprüfer,  Festsetzung von Beiträgen und deren Fälligkeit, Beschlussfassung über die Änderung der Satzung, Beschlussfassung über die Auflösung des Vereins, Entscheidung über Aufnahme und Ausschluss von Mitgliedern in Berufungsfällen sowie weitere Aufgaben, soweit sich diese aus der Satzung oder nach dem Gesetz ergeben.

Im ersten Quartal aller zwei Geschäftsjahre findet eine ordentliche Mitgliederversammlung statt.

Der Vorstand ist zur Einberufung einer außerordentlichen Mitgliederversammlung verpflichtet, wenn mindestens ein Drittel der Mitglieder dies schriftlich unter Angabe von Gründen verlangt.

Die Mitgliederversammlung wird vom Vorstand unter Einhaltung einer Frist von einem Monat schriftlich unter Angabe der Tagesordnung einberufen. Die Frist beginnt mit dem auf die Absendung des Einladungsschreibens folgenden Tag. Das Einladungsschreiben gilt als den Mitgliedern zugegangen, wenn es an die letzte dem Verein bekannt gegebene Anschrift gerichtet war.

Die Tagesordnung ist zu ergänzen, wenn dies ein Mitglied bis spätestens eine Woche vor dem angesetzten Termin schriftlich beantragt. Die Ergänzung ist zu Beginn der Versammlung bekanntzumachen.

Anträge über die Abwahl des Vorstands, über die Änderung der Satzung und über die Auflösung des Vereins, die den Mitgliedern nicht bereits mit der Einladung zur Mitgliederversammlung zugegangen sind, können erst auf der nächsten Mitgliederversammlung beschlossen werden.

Die Mitgliederversammlung ist ohne Rücksicht auf die Zahl der erschienenen Mitglieder beschlussfähig.

Die Mitgliederversammlung wird von einem Vorstandsmitglied geleitet.

Jedes volljährige Mitglied hat eine Stimme. Das Stimmrecht kann nur persönlich oder für ein Mitglied unter Vorlage einer schriftlichen Vollmacht ausgeübt werden.

Bei Abstimmungen entscheidet die einfache Mehrheit der abgegebenen Stimmen.

Satzungsänderungen und die Auflösung des Vereins können nur mit einer Mehrheit von 2/3 der erschienenen Mitglieder beschlossen werden.

Stimmenthaltungen und ungültige Stimmen bleiben außer Betracht.

Über die Beschlüsse der Mitgliederversammlung ist ein Protokoll anzufertigen, das vom Versammlungsleiter und dem Schriftführer zu unterzeichnen ist.

 

§ 12 (Vorstand)

Der Vorstand im Sinne des § 26 BGB besteht aus dem/der 1. und 2. Vorsitzenden und dem/der Kassenwart/in.  Darüber hinaus besteht der Vorstand der Nachbarschaft Unterdorf Darup ergänzend aus dem/der Schriftführer/in und bis zu drei Beisitzern.

Die im § 26 BGB genannten Vorstandsmitglieder vertreten den Verein gerichtlich und außergerichtlich. Zwei Vorstandsmitglieder vertreten gemeinsam.

Der Vorstand wird von der Mitgliederversammlung auf die Dauer von zwei Jahren gewählt.

Vorstandsmitglieder können nur Mitglieder des Vereins werden.

Wiederwahl ist zulässig.

Der Vorstand bleibt solange im Amt, bis ein neuer Vorstand gewählt ist.

Bei Beendigung der Mitgliedschaft im Verein endet auch das Amt als Vorstand.

 

§ 13 (Kassenprüfung)

Die Mitgliederversammlung wählt für die Dauer von 2 Jahren zwei Kassenprüfer.

Diese dürfen nicht Mitglied des Vorstands sein.

Die Kassenprüfung hat durch die 2 von der Mitgliederversammlung gewählten Mitglieder zu erfolgen. Sofern keine Beanstandungen festgestellt werden, haben sie der Mitgliederversammlung den Vorschlag auf Entlastung des Vorstandes zu erteilen.

Wiederwahl ist maximal zweimal hintereinander möglich.

 

§ 14 (Auflösung des Vereins)

Bei Auflösung oder Aufhebung des Vereins fällt das Vermögen des Vereins an eine juristische Person des öffentlichen Rechts oder eine andere steuerbegünstigte Körperschaft zwecks gemeinnütziger Verwendung.

Die Auflösung bedarf einer wie in §11 genannten einfachen Mehrheit der in der Mitgliederversammlung anwesenden Mitglieder. Dieser Beschluss kann nur nach rechtzeitiger Ankündigung,  in der Einladung zur Mitgliederversammlung gefasst werden.

 

§ 9 Vorstandssitzungen

Zu den Vorstandsitzungen lädt der/die 1. Vorsitzende ein. Ort und Zeit bestimmt der/die 1. Vorsitzende möglichst im Einvernehmen mit den anderen Vorstandsmitgliedern.

Die Vorstandssitzung wird von einem Vorstandsmitglied geleitet, jedes Mitglied hat eine Stimme.

Die Vorstandsitzung ist ohne Rücksicht auf die Zahl der erschienenen Mitglieder beschlussfähig.

 

Nottuln-Darup, 22.02.2019

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Sascha Hölter
Quellenweg 3
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