Das Unterdorf stellt sich vor

Nachbarschaftsverein Unterdorf erhält Traditionen in Darup

Der Nachbarschaftsverein Unterdorf existiert inzwischen seit über 80 Jahren. Während dieser Zeit hat er sich zur größten Nachbarschaft in Darup entwickelt. „Über 250 Haushalte gehören der Nachbarschaft inzwischen an", so Heinz Schürmann,  ehem. 1. Vorsitzender des Vereins.

„Was viele in Darup nicht wissen", so Schürmann weiter, „ohne die Nachbarschaft Unterdorf gäbe es in Darup z.B. keinen St. Martinsumzug."

Die gesamt Organisation, von Behördenabstimmung über Pferd, Martin und Bettler, bis zum Packen der Tüten für die Kleinen und Ausgabe von Glühwein und heißem Apfelsaft, wird ehrenamtlich von Mitgliedern des Vereins auf die Beine gestellt.

Darüber hinaus veranstaltet der Verein Unterdorf traditionell am Wochenende vor dem Daruper Schützenfest, sein großes Familienfest auf dem Gelände des alten Sportplatzes. Hier gibt es Kaffee, Kuchen und Würstchen sowie manche Spiele und Spaß für die Kinder. Der Verein übernimmt an diesem Tag auch die Organisation des Vogelabschießens für die Kleinen. Jahr für Jahr wird hier eine Woche vor dem „Großen", der kleine Schützenkönig mit seiner Königin gekrönt.

Ursprung und immer noch Herzstück der ganzjährigen Aktivität des Vereins ist die gemeinsame Beileidsbekundung und Organisation einer kleinen Unterstützung bei Sterbefällen innerhalb der Nachbarschaft.

„Durch das persönliche Einsammeln des Spendenbeitrags bei den Mitgliedhaushalten der Nachbarschaft, für jeden einzelnen Sterbefall, sorgt der Verein dafür, dass die gesamte Nachbarschaft informiert wird und damit bei den Hinterbliebenen Anteil nehmen kann", so Gabi Scheffer, eine von momentan sieben aktiven Kassiererinnen und Kassierern.

„Die persönliche Ansprache, insbesondere auch der älteren Menschen, wollen wir auf keinen Fall aufgeben. Ab dem 75. Lebensjahr überbringt der Verein bei jedem runden Geburtstag eine kleine Aufmerksamkeit und verbringt ein wenig Zeit im Gespräch mit dem Geburtstagskind", erläutert Claudia Schaper, ehem. 2. Vorsitzende der Nachbarschaft.

Aber genau das wird immer schwieriger, da die ehrenamtliche Arbeit seit vielen Jahren von nahezu den gleichen Aktiven geleistet wird.

„Wir brauchen unbedingt neue Leute, die bereit sind aktiv mitzuhelfen oder auch ein Amt zu übernehmen", führt Schaper weiter aus.

Jeder der Interesse hat, ist herzlich eingeladen. Es muss auch niemand Angst haben, dass er, sollte es ihm doch nicht gefallen, nicht mehr zurücktreten darf. „Wir sind dankbar für jeden, der mal bereit ist auszuprobieren, ob es ihm Spaß macht", bestätigt Heinz Schürmann.

Wer also Lust hat, kann sich jederzeit und unverbindlich bei Sascha Hölter  (Tel: 02502 2289417, sascha.hoelter@t-online.de) melden.

Die Vorstandsmitglieder sowie alle übrigen Mitglieder des Vereins würden sich auf jeden Fall freuen, wenn die Traditionen der Nachbarschaft Darup noch lange erhalten blieben.

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